Das "Hungerhormon". Wird vom Magen ausgeschüttet wenn er leer ist und signalisiert dem Gehirn: jetzt essen. Bei Kalorienrestriktion steigt es dauerhaft an.
Leptin
Das "Sättigungshormon". Wird vom Fettgewebe produziert und sagt dem Gehirn: genug gegessen. Sinkt bei Diäten stark ab, weshalb Hunger steigt obwohl man wenig isst.
Cortisol
Das Stresshormon. Steigt bei Hunger, schlechtem Schlaf und Druck. Erhöhtes Cortisol fördert gezielte Fetteinlagerung am Bauch und hemmt Fettabbau.
Insulin
Hormon der Bauchspeicheldrüse, das den Blutzucker reguliert. Dauerhaft hohe Insulinspiegel (durch viele Kohlenhydrate) fördern Fetteinlagerung und blockieren Fettverbrennung.
NEAT
Non-Exercise Activity Thermogenesis. Kalorien die durch normale Alltagsbewegung verbrannt werden: Treppensteigen, Stehen, Gestikulieren. Kann täglich 500 bis 1.000 kcal ausmachen ohne einen Fuß ins Gym zu setzen.
Mikrobiom
Die Gemeinschaft von Billionen Bakterien im Darm. Beeinflusst Verdauung, Gewicht, Immunsystem und sogar Stimmung. Schlechtes Mikrobiom kann Fettabbau erschweren.
Grundumsatz
Die Kalorien die der Körper täglich verbraucht, nur um Organe am Laufen zu halten, ohne jede Bewegung. Bei Crash-Diäten sinkt er um bis zu 40%.
Setpoint
Das biologische "Wunschgewicht" das der Körper aktiv verteidigt. Nach Diäten steigt er oft an, weshalb der nächste Versuch schwerer ist als der erste.
Insulinresistenz
Zellen reagieren schlechter auf Insulin. Der Körper produziert immer mehr davon, was Fettabbau blockiert. Entsteht durch dauerhaft hohen Zuckerkonsum und Bewegungsmangel.
Protein First
Strategie: Protein zuerst bei jeder Mahlzeit essen. Erhöht Sättigung, senkt Ghrelin und verhindert, dass man zu viele Kohlenhydrate oder Fette isst.
Intervallfasten (16:8)
16 Stunden fasten, 8 Stunden essen. Hält Insulin und Leptin stabiler als normales Essen über den Tag. Kein Kalorienzählen nötig.